Freunde auf Reisen! Werkeln und Wasser

Ich möchte hier in den nächsten Tagen die Menschen und ihre Beiträge auf der Reise ins MorgenLand kurz vorstellen.
Drei Tage lang öffnen wir den Raum für Austausch und Kennenlernen, Entdeckungen und Erfahrungen, singen und freuen, kochen und geniessen, für Alternativen und Perspektiven.
Alles ist möglich und erwünscht.

Melanie und Daniel mit Frieda – Die Waldgeister kommen!

“Wenn wir nicht zusammenarbeiten, werden wir
für unsere Probleme keine Lösung finden.”
(Dalai Lama)

Juhu! Daniel und Melanie mit ihrer Tochter Frieda sind dabei, bei der Reise ins Morgenland! Beide sind Permakulturell sehr aktiv. Melanie entwickelt Ideen und Daniel setzt sie gerne praktisch um. Ich habe die zwei auf meiner Reise Anfang 2016 kennengelernt. Sie lebten zu der Zeit im Schloß Weitersroda in einer entstehenden Gemeinschaft. Ich habe das erste mal gesehen wie jemand schwarze Erde herstellte, die Kacke aus dem Kompostklo, mit Hilfe von Mikroorganismen, so vorbereitet, daß sie gefahrlos in den Kompost gegeben werden kann und so weiterhin Teil des natürlichen Kreislaufes bleibt. Terra preta. Ich habe tagelang die Schalen der Südfrüchte in der gemütlichen GemeinschaftsSchloßKüche winzig klein geschnibbelt un sie auf den Kompost zu geben!

Feierabendliche Schloßküche.
Da werden Erinnerungen wach! Schwelg!

Frank durfte ich bei der Erichtung eines Wasserspeichers für das neue Gewächshaus zur Hand gehen, und bekam so eine Nebenrolle in einem seiner, inzwischen zahlreichen und legendären PermakulturExperimentalFilmchen zu seinen Projekten.

Tower of Power.

Inzwischen verstärkt sie ihre kleine Frieda. Mit ihr reisen sie extra aus der Rhön an. Gemeinsam werden wir versuchen, in meinem kleinen Wäldchen einen kleinen Wasserkreislauf zu schaffen.
Regenwasser könnte aufgefangen, gefiltert, genutzt, gereinigt und wieder an den Wald zurückgegeben werden.
Es fehlen noch einige Materialien dafür, aber es ist ja auch noch nicht Pfingsten.
Daniel und Melanie stellen im “Markt der Möglichkeiten” die Waldgeister und permakulturellen Projekte vor und Daniel erzählt einiges zum Thema Wasser.
Wer während der Tage Interesse hat, uns beim bauen in unserem Miteinander-workshop zu helfen und Teilzunehmen, über die Themen zu erfahren und im praktischen zu lernen, ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf alle die mit machen!

Das Interesse ist geweckt. So macht lernen Freude, mehr braucht’s nicht!

Hier stellen sich die Waldgeister vor:

“”Der Permakulturverein Waldgeister e. V. wurde Anfang 2018 in Waldberg/Rhön gegründet. Sein Ziel ist es eine nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise zu entwickeln und zu fördern, dauerhafte Lebensräume zu schaffen und Kreisläufe zu schließen.

Die Ethik der Permakultur ist dabei die Grundvoraussetzung all unsere Gedanken, Planungen und Handlungen. Drei Kernpunkte sind dabei elementar: Sorge für die Erde; Sorge für die Menschen und teile gerecht und wachse natürlich. Mehr Informationen zur Ethik der Permakultur findest du ebenfalls auf unserer Homepage.

Das ursprüngliche Planungssystem wurde für viele Menschen rund um den Globus zu einem Inbegriff für einen nachhaltigen, ökologischen und sozialen Lebensstil. Die Permakultur zeigt Auswege aus der Globalisierungsfalle auf.

Wir leben heute in einer Konsumgesellschaft auf Kosten von Nicht-Industriestaaten, wo Bodenschätze geplündert, Ökosysteme zerstört, Wasser verseucht und die Bewohner vertrieben und ausgerottet werden.
Die Veränderungen werden wir am Gartenzaun, im gemeinsamen Gespräch mit den Nachbarn und durch unser Vorleben bewirken. Ziel der Permakultur ist es ökologisch intakte Systeme zu schaffen, die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind.

In der Permakultur zählt keine Unterschrift auf einer Unterstützungserklärung, es geht vielmehr darum, sein Geschick selbst in die Hände zu nehmen und etwas zu verändern.

Auf unserer Homepage findest du unseren Beitrag dazu!””

​www.diewaldgeister.de

Es gibt zwei Dinge, die immer mehr werden wenn man sie teilt, Liebe und Wissen.