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Claudia Claudia schrieb am 14. September 2016 um 19:58:
Lieber Jens, Egotrip in fortgeschrittem Alter wirft man Dir vor. Veganer mit Kippe. Ich denke das diese Menschen niemals den Mut haetten ihre Komfortzone und ihr ach so ereignisreiches Konsum bestimmtes Leben zu verlassen. Du hast es richtig gemacht, besser spät als nie. Ich habe drei Jahre in Griechenland auf einer kleinen Insel gelebt. Da gab es so gut wie nix, ergo keinen Konsum. Mawn besinnt sich wieder auf seine Fähigkeiten und lebt von dem was es gerade gibt. Das ist alles eine Frage der inneren Einstellung. Der Ausgleich ist die Natur und das Meer, das soziale miteinander. Seit fast 25 Jahren bin ich wieder in Deutschland und habe einiges mitgenommen aus dem einfachen Leben. Habe dennoch verschiedene Lebensentwuerfe ausprobiert aus den vollen geschöpft und mit wenig zurechtgekommen. Freiheit ist das Schlüsselwort, sich der Fremdbestimmung weitgehendst entziehen. Das versuche ich nun in der Mitte des Lebens angekommen zu leben. Wenig Geld kein Problem. Gesundheit und Freiheit das höchste aller Güter. Im diesem Sinne bleib gesund und schreib ein Buch über deine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. Es gruesst dich ganz herzlich Claudia
Thomas Thomas schrieb am 14. September 2016 um 19:07:
Sehr geehrter Herr Fröhlke, ich verneige mich vor Ihnen und ich bin mir sicher, dass es viele Menschen gibt, die ähnlich denken wie Sie. Am 1.Oktober findet vor dem Kanzleramt in Berlin eine Demo statt. Einfach mal nach Ken Jebsen 'es reicht' googeln. Vielleicht wäre das etwas für Sie? Mit besten Grüßen
Laura Laura schrieb am 14. September 2016 um 16:41:
Lieber Jens, Mich fasziniert dein Mut! Das wichtigste ist, dass man bei sich selbst anfängt. Diesen Satz nehme ich mit. Dass man nach dieser Zeit wieder neue Schritte findet an Dinge heranzugehen und den Mut hat, aus alten Strukturen auszubrechen, seien es auch Beziehungsstrukturen. Ich finde es toll, dass du das gewagt hast! Warum sollte deine Familie unglücklich sein, wenn du gestärkt zurückkehrst?! Wenn sie das ist, ist das ihr ganz eigenes Problem. Lieben Sie dich, lassen sie dich frei. Das bedeutet Liebe für mich. Ich glaube deine Frau hat sich oft einsam gefühlt und hat vor allem Ängste gehabt vor Verlust und dich zu verlieren. Wer personifizierte Verlustängste hat, der kennt seinen Eigenwert nicht und hat nicht viel Vertrauen in sich und in andere. Bitte, schau weiterhin auf dich selbst, und was dir wichtig ist. Ich möchte nur noch einen Gedanken erwähnen, der mich ein wenig ratlos zurücklässt. Wenn das eine Frau getan hätte, die Jugendliche und Vater "zurücklässt", würden solche Kommentare wie "gehts noch, wie kannst du nur und sich der Verantwortung entziehen etc." nur die Seiten füllen. Es ist einfach so wichtig, zu sich selbst zu schauen und dann erst für andere. Und eben aus gesellschaftlichen Normen auszubrechen, war ja dein Plan!! Lieber Jens, ich wünsche dir weiterhin Mut und Zuversicht für dich! Mich wundert, dass du nicht in Freiburg wohnst! Diese grüne Stadt würde zu dir passen! :)
sissi sissi schrieb am 14. September 2016 um 14:40:
Auch ich habe den Film gesehen, jetzt, wo die Reise ein Ende gefunden hat. Ich nenne sie für mich die Reise ins *Ich*, ja, wo aber bleiben die Anderen. Zurück bleibt eine Familie, dessen Vater sich aus der Verantwortung für sie entzogen hat um die Welt zu retten. Ich bewundere ihn, diesen Schritt, doch er hat mit Verantwortung nicht wirklich etwas zu tun, eher mit dem Verlassen der Gesellschaft, in die man nicht mehr herein passt. Die Ehefrau hat eine solche Traurigkeit in sich, sie, die sich ein gemeinsames Leben wünschte, was ein einsames geworden ist. Glücklich schaut die Familie nicht aus, doch Du scheinst gefunden zu haben, was du suchtest. Zufriedenheit im Leben wünsche ich Dir ... und Deiner Familie, dass sie es aushält und dabei auch zufrieden ist. Alles Gute und möge diese Erde weiter bestehen in all ihrer Schönheit, die ein einzelner sicher nicht retten kann, sondern nur sich selbst. Herzlichst sissi
Natalia Natalia schrieb am 14. September 2016 um 14:26:
Hallo Jens, Die Reportage gestern habe ich sehr gerne angesehen. Am Anfang fand ich es sehr spannend und interessant- danach war ich nur noch traurig... Du bist zwar Herr deines Lebens hast aber ganz nebenbei deine Familie ganz schön unglücklich gemacht. Nur eine Frau kann verstehen was deine Frau/ Partnerin mitgemacht hat. Hut ab für Sie und dafür wie würdig und liebevoll sie es gemeistert hat.. Ihre Augen haben mehr verraten als deine Reden am Weihnachtsmarkt. Trotzdem wünsche ich Dir Glück und Besinnung auf deiner Veganer Weiterreise!
Silke Barthel Silke Barthel schrieb am 14. September 2016 um 13:51:
Hallo, alle Achtung vor dieser Entscheidung, einen völligen Neustart zu machen. Vor allem, die Überzeugung zu veganem Leben fand ich klasse. Was vielleicht noch fehlt, ist die Erkenntnis, dass es einen Gott gibt, der unser Leben in Seiner Hand hat und dem wir völlig vertrauen dürfen.
Harry Hirsch Harry Hirsch schrieb am 14. September 2016 um 13:37:
Hallo, also ich bin ganz ehrlich, das ist für mich nichts anderes, als ein richtiger Egotrip. Lässt seine Mutter sterben, die komplette Familie bricht auseinander und er philosophiert über das Ungemach in der Welt... geht's noch? Am liebsten waren mir schon immer diese Leute, die mit einer permanenten Kippe auf dem Zahn die vegane Ernährung propagieren... Sich dann über die böse unsoziale Gesellschaft beschweren, aber dann, wenn man krank wird, wieder genau dorthin zurückkommt. Das erinnert mich immer an die großen Auswanderer, die Deutschland den Rücken kehren, weil man hier kaum leben kann und dann alle zwei Jahre zurückkommen, um sich die Zähne machen zu lassen, weil es im Ausland nicht gut genug ist - auf einmal... Nein, tut mir leid, das ist nichts anderes als ein kleiner Abenteuerurlaub, von einem, der vor seiner Verantwortung flieht... Grüße FZ
Carmen Schultheiss Carmen Schultheiss schrieb am 14. September 2016 um 11:37:
Lieber Jens Danke das wir an deinem Jahr teilhaben durften. Nun verstehe ich meine Gedanken besser. Namaste
Jens Götze Jens Götze schrieb am 14. September 2016 um 10:51:
Hallo lieber Jens, durch puren Zufall habe ich gestern Abend im TV den Film über Dich gesehen und dich sofort wieder erkannt. Wir kennen uns aus früheren Flohmarktzeiten, ich komme aus OL und hatte auch mit Büchern gehandelt. Ist aber auch schon wieder 13-15 Jahre her. Deine Wanderung fand ich richtig klasse, ich ziehe den Hut vor deinem Mut und deiner Kraft etc., Respekt! Wie schön, dass du für dich deine Ziele gefunden hast. Falls es dich mal nach OL verschlagen sollte, bist du jederzeit herzlich eingeladen. Alles Gute für Dich! Jens
Tessa Tessa schrieb am 14. September 2016 um 9:56:
Guten Morgen, mich hat die gestrige Reportage eher traurig gemacht. Deine Beziehung ist dabei kaputtgegangen, und ob du mit deinem Tun ein gutes Vorbild für deine Söhne bist, bezweifle ich. Solch ein Egotrip im fortgeschrittenen Alter hat seinen Preis - den müssen die Angehörigen zahlen. Schade!
Barbara Barbara schrieb am 14. September 2016 um 9:16:
Ja das war eine schöne Reportage. Gerade unsere Generation X dürfte sie sehr bewegt haben. Schließlich sind wir die letzte Generation, die den Unterschied zwischen Agrarzeitalter und Industriezeitalter(Globalisierung u. Kapitalismus) noch sehr gut analysisieren kann. Und im Ergebnis vor allem sagen kann, was ist gut und was ist schlecht. Jedenfalls will Gott keinesfalls, dass wir abdriften in eine künstlich, technisch geschminkte Welt, alà Web and Go. Das wird uns alle krank machen. Viele sind es jetzt schon. Jens, Viel Glück an Dich und lasse Dich nicht unterkriegen.
Ute Poppinga Ute Poppinga schrieb am 13. September 2016 um 23:50:
Moin Jens, mit meinem 78 jährigen Vater habe ich vorhin den Film über dein LebensJahr gesehen. Wir sind so beeindruckt - und reden die ganze Zeit davon. Obwohl ich in Rastede (bei Oldenburg) - also in relativer Nähe zu Wildeshausen/Harpstedt wohne, ist dein Weg komplett an mir vorbeigegangen. Bin aber auch nichtim Besitz eines Smartphones, Laptops oder Tablet. Schreibe gerade an meinem alten PC. Danke, dass du andere Menschen an deinem Weg hast teilhaben lassen und dass auch diese Sendung (37 Grad) gezeigt wurde ! Lieben Gruß, Ute
Uwe Uwe schrieb am 13. September 2016 um 23:16:
Hallo Jens, Melissa hat es schon gut getroffen. Ich habe echt Respekt vor Mut den du bewiesen hast. Danke, dass du uns daran teilhaben lässt.
Melissa Melissa schrieb am 13. September 2016 um 23:08:
Du hast mich gerade schwer beeindruckt Jens. Die Reportage für deinen Weg macht Mut über den Tellerrand zu schauen und auch mal NEIN zu sagen. Es ist so schwer zu sich zu kommen und deine Geschichte und deine tolle Art und Stärke gibt hoffentlich vielen Menschen einen Schubs in eine bessere Richtung. Solltest du irgendwann nocheinmal auf Wanderschaft gehen und in Köln vorbei kommen, bekommst du von mir eine schöne Stulle. :) Alles Gute.
Max Max schrieb am 30. Mai 2016 um 20:00:
Hallo Jens! Es war genial, dass du unsere Runde am 22. Mai 2016 gejoint hast. In mir ist die Begegnung noch nachgeklungen und ich habe ein Lied auf der Zugfahrt geschrieben und mir Melodien auf den mp3-player gesprochen, die mir in den Sinn kamen. Ich traue mich noch nicht, mein Gesicht zu zeigen, auch wenn ich nicht allzu hohe Ansprüche für "meine ersten Schritte" im Liederschreiben habe: Herzlich Grüßt aus Wuppertal mit Segenswünschen! Max https://youtu.be/9xK5QoHdk-Y
Kuno Michael Seebaß Kuno Michael Seebaß schrieb am 22. April 2016 um 21:07:
Lieber Jens, wie wundervoll war es Dir vergangenes Wochenende auf Deinem Lebenslauf ins Vertrauen begegnet zu sein und durch Deine Erzählung etwas teilzuhaben an Deiner Entdeckung der Vertrauensmechanik. Eine wundervolle und so herzliche Begegnung, wofür ich sehr dankbar bin. Vielen Dank dafür! Wenn uns unsere Wege wieder zusammen führen, freue ich mich dann mehr über Deine Entdeckung des "Verbindens" zu erfahren und ebenso über Deine Erfahrungen mit den vielen Gemeinschaften die Du besucht hast. Alles Gute auf Deinem Weg und auf ein Wiedersehen! Kuno
anettr anettr schrieb am 15. April 2016 um 22:36:
Guten abend jens.....ich hoffe du hast nach drm doch verregneten tag noch einen schlafplatz in o.um kemberg gefunden. Ich hab die"steine"schon gegoogelt u.bin von einem link zum anderen gekommen. danke noch einmal fuer das zusammentreffen.pass auf dich auf.l.g.anette v.der hammermuehle
Gottfried Wenger Gottfried Wenger schrieb am 4. April 2016 um 15:16:
Hallo Jens, wir wünschen Dir weiterhin einen zufriedenen Weg und viele spannende Begegnungen auf deiner Wanderung. Herzliche Grüße LIesi und Gottfried - die Eltern von Robert - Begegnung auf Schloss Tonndorf
Brigitte vom Aikido-Dojo-Wildeshausen Brigitte vom Aikido-Dojo-Wildeshausen schrieb am 9. März 2016 um 10:51:
Hallo Jens, ich lese ab und an in Deinem Reisetage-buch und finde es immer wieder sehr mutig von Dir, dass Du ein Jahr ohne Geld unterwegs bist. Es ist wie etwas Unmögliches wagen, was gleichzeitig möglich ist. viele Grüße Brigitte
Tania Menzler Tania Menzler schrieb am 25. Januar 2016 um 20:21:
Hallo Jens, nachdem unser letzter Eintrag nie bei dir angekommen ist, jetzt nochmal ein neuer Versuch. Zwischenzeitlich haben wir uns ja persönlich wieder gesehen und konnten uns austauschen . So haben Emilia und ich erfahren, dass ihr Gedicht nie bei dir angekommen ist. Emilia ist total glücklich, dass es dich nun endlich erreicht hat. ( Hier einmal der Vers für alle Mitleser : Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann. indianisches Sprichwort ) Als du dich auf deinen Lebensweg begeben hast, haben Marcus und ich Emilia und Celine von deinem Vorhaben und deinen Beweggründen erzählt. Besonders Emilia ( 8 Jahre alt ) hat das sehr beschäftigt und stellte viele Fragen. Fast jeden Abend haben Emilia und ich auf deinen Lebenslauf geschaut und uns so mit dir auf deine Reise begeben. Wir finden es sehr spannend und interessant deine Erlebnisse zu teilen. Eines Abends, es war ein paar Wochen nach deinem Start, kam Emilia mit diesem Vers zu mir und meinte: " Das Gedicht möchte ich gerne Jens mit auf den Weg geben. Denn wir müssen mehr auf die Natur achten, sonst geht es uns bald nicht mehr gut. Er kann es vorlesen und dann verstehen die Leute vielleicht, dass die Indianer recht haben." Ich habe über meine Tochter sehr gestaunt und bin sehr stolz, dass sie sich solche Gedanken macht.Das habe ich ihr auch gesagt. O-Ton Emilia: " Das habe ich von Jens, schließlich sind wir ja verwandt!" Wir wünschen dir noch noch viele interessante Begegnungen und Erlebnisse auf deinem Weg. Verliere nie dein Ziel aus den Augen. Wir sind in Gedanken bei dir. Marcus, Celine, Emilia und Tania