Tag 11/12 – Picknick und Bohnensuppe

Tag 11/12 – Verden an der Aller

Erst einmal ein warmer Abschied vom Paradies, von Freunden…..

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Dann weiter Richtung Verden. Langsam finde ich im Gehen meinen Rhythmus und merke, was und wieviel ich mir zutrauen kann. Es tut gut einfach einen Fuß vor den anderen zu setzen, in diesen Takt zu kommen. Ich kann jetzt meine Schuhe so schnüren wie es angenehm ist, ich spüre wie sie sitzen müssen. Ich lerne meinen Körper kennen, meinen Rucksack. Ich schaffe eine Ordnung in meinen paar Dingen, die ich auf dem Rücken trage. Ich weiss wo meine Brille sein muss, mein Taschenmesser…. Beginne mich bewusster zu organisieren.

Dann vor Verden, an der Aller gab es ein Familienpicknick. Das hat mich sehr gefreut und es war schön! Ein bisschen Kuchen und Kaffee, Geburtstagsgirlande (Nicht mein Geburtstag), viel Spaß, ein wenig Tabak, gutes Gefühl…..Noch bin ich ja in der Nähe!

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Im Ökozentrum Verden wurde ich wundervoll aufgenommen von Sissi. Die Bohnensuppe von Ulli, ihrem Lebenspartner, war ein Genuss. Vielen Dank.
Über unser Gespräch habe ich lange noch nachdenken müssen.
Da kommt dann auch mal wieder die Frage hoch, danach, was ich hier eigentlich tue. Ohne Zweifel, sondern ganz sachlich stelle ich mir diese Frage….. Was hast Du eigentlich vor?
Es gibt so viele schöne Gründe für Gemütlichkeit. Dafür, nicht aufstehen zu müssen, sehr fundiert auch, und absolut verständlich auch. Und Wahr. JaJa

Im Ökozentrum sind verschiedene Firmen und Organisationen untergebracht, ein ökologischer Baustoffhandel, das Campact-Büro, ein Bio-Restaurant……. Und es gibt eine Ökosiedlung dort.
Bei Campact würde ich von Anne empfangen mit einem leckeren Kaffee am Morgen. Die Kaffeemaschine ist wohl wie in vielen Büros das Herzstück und beliebtester Treffpunkt, an dem es manchmal zu Staubildung kommt. Ist aber auch richtig gut, der Kaffee.

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Auch die Requisite ist sehr ansehnlich und wartet auf neue Einsätze, die, den politischen Entwicklungen entsprechend, sehr spontan umgesetzt werden. Und bei allem, was an politischem Unfug getrieben wird, ist es gut, die politischen Entscheidungsträger schnell griffbereit zu haben….

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Interessant war für mich das 5-stöckige Strohballenhaus. In einer Halle wurden die Elemente zusammen gebaut, vorverputzt und dann, vor Feuchtigkeit geschützt, am zukünftigen Standort zusammengesetzt.
Während die Heizkosten für einen Altbau bei 15-20 € pro qm/Jahr liegen, braucht das Strohballenhaus 50 Cent pro qm/lm Jahr!!!
Das ist ein Unterschied!

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So, an dieser Stelle höre ich jetzt auf, ich bin Müde.
Ich wünsche Euch eine gute Nacht.
Euer Jens,
Lebensläufer