Tag 5 – Muskelkater und Vertrauen

Tag 5 – Künstlerinnenhof “Die Höge”

Gestern habe ich nun den Plendelhof verlassen.
3 Nächte im Bauwagen, 3 Tage etwas desorientiert zwischen aufmerksamen Freunden. Nach Wochen und Monaten der Vorbereitung, nach den letzten Tagen mit vielen Gefühlswellen, kam erst einmal der Nullpunkt. Bei Daniela, Marcello, Ralf und allen anderen, die mich einfach so aufgenommen haben, könnte ich mich ein wenig sortieren, ordnen und zur Ruhe kommen. Ich danke dafür!

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Nach einem leckeren Frühstück und dem ordnen meines Gepäcks bin ich dann aufgebrochen. Ich glaube, niemand hat damit gerechnet.

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Kreuz und quer, hin und her, über Wiesen, Felder, an Straßen, durch das halbe Land. “Into the wild” in Stühren.

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Am frühen Abend habe ich unter grossen Schmerzen Högenhausen erreicht, und bin dort, bei meiner Rast auf Alke getroffen, die mich eingeladen hat, auf der Höge die Nacht zu verbringen.

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” Die Höge “, ein Künstlerinnenhof, nun schon seit einigen Jahren wegen fehlender Zuschüsse eher eine Lebensgemeinschaft, denn ein Ort des Kulturellen Austauschs, ist eine sehr friedliche und idyllische Oase, die mich unglaublich friedvoll stimmt.
Hier wurde ich sehr gut aufgenommen und konnte im Gemeinschaftsraum nächtigen. Dusche und leckeres Abendessen eingeschlossen.
Ein gutes Gespräch mit Alke, die mir voller Vertrauen ihre Wohnung überlassen hat, damit ich frühstücken kann.
Jetzt sitze ich in Alkes Strandkorb, fühle mich sehr wohl und schreibe meinen heutigen Beitrag im Blog. Aber gleich…..Rucksack ordnen Tablet noch kurz laden und weiter geht’s……Die Welt ruft.
Mal sehen, wohin mich meine Füße tragen, wo ich lande.

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Noch ein paar Augenblicke Genuss.
Ich hoffe, auch Ihr genießt……
Euer Jens,
Lebensläufer